Wir
können uns nach wie vor nicht aus den Fängen der
Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten lösen.
Mittlerweile befinden wir uns im neunten Monat der
Konsolidierung. Mit aller Macht ritten die Bären
noch einmal eine Attacke und drückten die
Notierungen beim Deutschen Aktienindex vom
Jahreshoch um über 500 Punkte. Der Gegenschlag der
Optimisten ließ nicht lange auf sich warten und
erfolgte abermals pünktlich an der unteren
Begrenzung des seit Monaten verlaufenden
Seitwärtstrendkanals. Langsam aber sicher steuern
wir auf das große und sicher dramatische Finale
dieses endlos erscheinenden Aktes hin. Wir erwarten
in den nächsten drei Monaten mit einer sehr starken
Fortsetzung der Hausse. Bei den Aktien wird der
Knall alle Kräfte nach oben freisetzen. In die
umgekehrte Richtung und noch spektakulärer wird die
Entwicklung am Rentenmarkt sein. Welches Volumen
hier in der zurückliegenden Zeit auf Biegen und
Brechen in den Markt gepumpt wurde, ist mehr als
ungesund. Alle Anzeichen einer Spekulationsblase
sind erfüllt. Übertreibungen, wie zu Zeiten des
möglichen Griechenlandausfalles konnten beobachtet
werden. Spitzen dieser Art sind unverkennbar das
Ende einer solchen Angstphase. Weder in den
Vereinigten Staaten noch in Deutschland werfen
festverzinsliche Wertpapiere eine Rendite ab. Den
Versicherungskonzernen, die zu den größten Käufern
und Haltern jener Papiere zählen, steht das Wasser
bis zum Hals. Sie zittern um ihre versprochenen
Renditen. Wie so oft, werden sie nicht im Interesse
ihrer Kunden entscheiden. Seit langer Zeit gab es
den ersten Lichtblick bei der US-Konjunktur. In der
für die Staaten so entscheidenden Region, Chicago,
zieht die Wirtschaftsaktivität merklich an. Warten
Sie nicht, bis die Sonne wieder über den Märkten
scheint. Dann sind sie schon sehr weit gelaufen.
Kaufen Sie, wenn es noch blitzt und donnert.